Wissen – Statistik, Reiz- und Spieltechnik, Abrechnung

Das Wissen zum besseren Bridgespiel beinhaltet Kenntnisse auf verschiedenen Gebieten. Die Dokumente in diesem Bereich der Webseite beschäftigen sich mit der Statistik sowie mit der Reiz- und Spieltechnik. Programme aus dem Internet ermöglichen es, die beste Spielweise bei bestimmten Kartenkonstellationen herauszufinden. Die Spieltechnik trainieren kann man mit einem Programm auf BBO. Auf einer Reihe von informativen Webseiten gibt es weiterführende Informationen und Besprechungen von Boards mit komplexen Aufgabenstellungen.

1. Statistik

Im Bridge geht es immer um das Wissen von Wahrscheinlichkeiten. Das gilt sowohl im Alleinspiel als auch im Gegenspiel. Im Internet habe ich dazu nur Dokumente in englischer Sprache gefunden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass

  • bei 2 fehlenden Karten die Wahrscheinlichkeit für einen 1-1 Stand etwas geringer ist (48%) als als für einen 2-0 Stand (52%).
  • bei 3 fehlenden Karten ist die Wahrscheinlichkeit für einen 2-1 Stand sehr viel höher (78%) als für einen 3-0 Stand (22%).

Generell gilt, dass bei einer geraden Zahl von fehlenden Karten die Wahrscheinlichkeit für eine ungleiche Verteilung höher ist, als für eine gleiche Verteilung. Bei einer ungeraden Zahl von fehlenden Karten geht man davon aus, dass sie möglichst gleich verteilt sind.

Detaillierte Informationen im nachfolgenden Dokument: Bridge Probabilities

Auch auf Wikipedia gibt es Daten: Contract bridge probabilities

Man kann sich aus dem Internet verschiedene Freeware Programme auf den eigenen PC installieren, die sich mit Wahrscheinlichkeiten beschäftigen. Weitere Informationen zu diesen Programmen gibt es hier. Ein Beispiel für die Anwendung dieser Programme ist im Blog 27 von Gerhard Gries beschrieben.

2. Spieltechnik

Bridge Master

Wer sein Alleinspiel verbessern möchte, hat im Bridge Master auf BBO (Bridge Base Online) die Möglichkeit. Es gibt dort hunderte von Boards in fünf Schwierigkeitsstufen. Je nach gewählter Stufe lernen Sie das Hochspielen von Farben, das Stechen mit der kurzen Trumpfseite, Endspiele, leichte, aber auch sehr komplexe Squeeze-Techniken kennen.

Um den Bridge Master benutzen zu können, muss man auf BBO registriert sein. Auf der Home Page wählt man den Menüpunkt „Practice“ und dann den „Bridge Master“. Ulf Bormann vom BC Nürnberg-Museum hat ein Lernvideo zur Benutzung vom Bridge Master erstellt.

Boardbesprechungen von Wilhelm Gromöller, Landesverband Nordbayern:

Auf der Webseite des Landesverbands Nordbayern präsentiert Wilhelm Gromöller die Hand des Monats. Wilhelm Gromöller spielt Bridge seit 1963. Er ist ist 8-facher Deutscher Meister und Captain des erfolgreichsten Bundesligateams der letzten Jahre, der “Bamberger Reiter”, Insgesamt stellt Herr Gromöller über 20 Hände vor, beginnend mit dem Jahr 2019.

Dokumente: Die meisten Dokumente, die sich mit den Thema Spieltechnik  und Reiztechnik beschäftigen, hat freundlicherweise der Bridgeclub Nürnberg Museum zur Verfügung gestellt. Soweit auf andere Quellen zurückgegriffen wurde, sind diese erwähnt:

3. Reiztechnik

Das Wissen zum besseren Bridgespiel erfordert partnerschaftliche Vereinbarungen bei der Reizung:

4. Abrechnung beim Bridgeturnier

Das Wissen zum besseren Bridgespiel setzt auch voraus, dass man die Abrechnung bei den unterschiedlichen Turnierformen kennt:

Bei normalen Paarturnieren wird nach Match Points (MP) abgerechnet. Bei Paarturnieren mit Butlerwertung oder bei Teamturnieren findet die Abrechnung nach International Match Points (IMP) Anwendung.

Dabei gibt es auch noch Unterschiede innerhalb der Abrechnungssysteme, wie in dem folgenden Dokument von Gerhard Gries ausgeführt wird: IMP- Abrechnung in BBO-Turnieren

Die unterschiedliche Abrechnung bei Paarturnieren und bei Teamturnieren bedingt auch entsprechend angepasste Strategien bei der Reizung und beim Abspiel: Strategien bei Abrechnung in IMPs